JETZT BESTELLEN - Überarbeitete Neuauflage der Broschüre "mitbestimmen + auswählen"

Das Wahl- und Abstimmungsverfahren leicht verständlich und prägnant erklärt

Die Neuauflage unserer beliebten Broschüre „mitbestimmen + auswählen“ ist da! Seit 1985 gibt die Frauenzentrale Aargau diese leicht verständliche Anleitung für Abstimmungen und Wahlen in Gemeinde, Kanton Aargau und Bund heraus.

Ob jung oder alt, wir alle sollten unser Wahlsystem kennen und wissen, wie man richtig wählt. Unsere demokratische Staatsform gewährt jedem von uns ein grosses Mass an politischer und persönlicher Freiheit und Mitbestimmung. Dies kann aber auf Dauer nur erhalten bleiben, wenn sich alle mitbeteiligen. Helfen Sie mit, die Wahlbeteiligung zu erhöhen!

Wir freuen uns auf Ihre Bestellung!

Preis: Fr. 5.00/pro Broschüre inkl. MwSt, Porto und Versandkosten

Bestellungen an info(*at*)frauenzentrale-ag.ch
oder
Bestellkarte

Studie der Eidg. Kommission für Frauenfragen, EKF und der SRG

Fachzeitschrift Frauenfragen 2016

Medien – Geschlechterbilder – Politik

Geschlechterbilder in den Medien

Geschlechterverhältnisse in der Politik...

... und auf den Redaktionen

Der Hauptbefund der Analyse lautet: Kandidatinnen in allen Sprachregionen sind in Textbeiträgen, Audio- und Videobeiträgen sowie auf Bildern im Vergleich zu den Wahllisten unterrepräsentiert. Bei den Kandidierenden, die in den Medien vorkommen, finden sich jedoch fast keine geschlechtsspezifischen Darstellungsmuster.

Studie


Frauen wählen Frauen

Die Frauenzentrale Aargau unterstützt die Kandidatur von Ruth Humbel als Ständerätin nach unserem Motto FRAUEN WÄHLEN FRAUEN

 

Bericht über den Informationsanlass

mit Ständerätin Pascale Bruderer und Nationalrätin Ruth Humbel

Thema: Wie weiter mit der AHV?

FRAUEN HELFEN DIE AHV SICHERN

Die Frauenzentrale Aargau lud die beiden Sozialversicherungsspezialistinnen Ständerätin Pascale Bruderer und Nationalrätin Ruth Humbel zu einem Podiumsgespräch ein. Die im Ständerat bereits beratene AHV-Revision war das zentrale Thema.

Pascale Bruderer wies darauf hin, dass nur eine ausgewogene Vorlage die Zustimmung von Parlament und Volk erhalten werde. Vom vorliegenden Vorschlag könnten alle Generationen profitieren. Einerseits durch die künftige finanzielle Sicherung der AHV und andererseits durch eine geplante AHV Erhöhung. Das Rentenalter soll flexibilisiert werden, das Referenzalter wird für Männer und Frauen bei 65 Jahren festgelegt. Ruth Humbel betont, dass es ohne Erhöhung des Rentenalters für Frauen nicht möglich sei, die AHV Finanzierung zu sichern. Die befristeten 0.3% Mehrwertsteuerprozente, die noch bis 2017 in die IV fliessen, sollen anschliessend der AHV zukommen. Auf diese Art kann auf neue Lohnabzüge verzichtet werden und unser wichtigstes Sozialwerk wird auf gesunde finanzielle Füsse gestellt. Beide Referentinnen betonten die Wichtigkeit der nächsten AHV-Revision und erwünschten sich eine breite Zustimmung.

Wittnau, 18.11.2015  

Gertrud Häseli, Rotelhof, 5064 Wittnau   062 871 36 02

Präsidentin Lenzburger Tagung Frauenzentrale Aargau, Grossrätin Grüne


 

Wahlen im Kanton Aargau

Für den offenen Sitz im Regierungsrat stellt sich das Einezlmitglied der Frauenzentrale Aargau zur Wahl

- Maya Bally Frehner, Hendschiken, BDP

Folgende Einzelmitglieder der Frauenzentrale Aargau haben die Wahl in den Grossen Rat geschafft. Wir danken allen für ihr Engagement und gratulieren zum Erfolg.

- Maya Bally Frehner, Hendschiken, BDP
- Colette Basler, Zeihen, SP
- Marianne Binder-Keller, Baden, CVP
- Simona Brizzi, Ennetbaden, SP
- Elisabeth Burgener Brogli, Gipf-Oberfrick, SP
- Therese Dietiker, Aarau, EVP
- Antoinette Eckert, Wettingen, FDP
- Gertrud Häseli, Wittnau, Grüne
- Irène Kälin, Lenzburg, Grüne
- Monika Küng, Wohlen, Grüne
- Barbara Portmann-Müller, Lenzburg, glp
- Claudia Rohrer, Rheinfelden, SP
- Edith Saner, Birmenstorf, CVP
-
Lea Schmidmeister, Wettingen, SP
- Kathrin Scholl-Debrunner, Lenzburg, SP
- Renata Siegrist-Bachmann, Zofingen, glp
- Martina Sigg, Schinznach, FDP
- Sabine Sutter-Suter, Lenzburg, CVP

Das neue Parlament besteht neu aus 51 Frauen und 89 Männer. Das sind 7 Frauen mehr als bisher. Dies freut uns ganz besonders.


Mitgliederversammlung, 23. Mai 2017

Am Dienstag, 23. Mai 2017 führten wir unsere Mitgliederversammlung bei uns im Haus der Frauenzentrale Aargau durch. Vor dem offiziellen Teil ging es mit dem Motto "Über Frauen – nicht nur für Frauen" auf einen interssanten Stadtrundgang durch Aarau.

Doris Lüscher tritt als Vorstandmitglied der Frauenzentrale Aargau zurück. Wir danken Ihr für die geleistete Arbeit und wertvolle Zusammenarbeit. Begrüssen drüfen wir Madlon Lindenmann, Turgi. Sie wird uns neu tatkräftig im Vorstand unterstützen.

Fachkräfte-Sondergipfel ohne Frauen!

Alliance f bedauert fehlenden Einbezug der Frauenverbände.

Link zur Pressemitteilung


Broschüre "Finanzielle Probleme - wohin wende ich mich?"

Infos für Frauen und Männer im Kanton Aargau 

Download als PDF-Datei 

Die Broschüre "Finanzielle Probleme - wohin wende ich mich?" erscheint bereits in der fünften Auflage. Die 60 Seiten beleuchten Themen rund ums Geld und führen die Beratungsstellen im Kanton Aargau auf.

1993 war die Broschüre erstmals erschienen und seither über 25'000 Mal versendet worden. Aufgrund der anhaltend grossen Nachfrage haben wir uns entschieden, die Broschüre zu aktualisieren. Neu enthält die Broschüre nicht nur Angebote für Frauen sondern auch für Männer und ganz allgemein für Familien. Gerne wird die Broschüre zudem auch von Fachstellen als Nachschlagewerk und Verzeichnis verwendet.

Weitere Exemplare können per Mail oder Telefon bei der Frauenzentrale Aargau bestellt werden oder unter folgendem Link. Die Broschüre ist gratis. Die Frauenzentrale Aargau stellt lediglich die Porto- und Versandkosten in Rechnung. Zudem kann die Broschüre auch auf allen Webseiten der projektbeteiligten Organisationen als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Herausgebende

  • CARITAS Aargau
  • Frauenberatungsstelle Aargau der Aarg. Evang. Frauenhilfe
  • FRAUENZENTRALE Aargau
  • Schuldenberatung Aargau–Solothurn
  • Sexuelle Gesundheit Aargau

Nationalrat verweigert Umsetzung des Verfassungsartikel zu Lohngleichheit

Eine Mehrheit des Nationalrats hat am 26. April 2016 sowohl die Revision des Gleichstellungsgesetzes - welches unternehmensinterne Lohnanalysen für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden vorsieht – wie auch die Revision des Obligationenrechts, welches Zielvereinbarungen für Geschlechteranteile in Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsgremien vorsieht, ersatzlos aus der Legislaturplanung gestrichen. Was für ein unglaubliches Verhalten.

Vor einem Jahr demonstrierten über 10‘000 Frauen und Männer für die Lohngleichheit in Bern. Nun soll schon nur die Diskussion über eine mögliche Lösung für die vorhandene Lohnungleichheit verweigert werden.

Lesen Sie die Medienmitteilung von alliancef


Mitgliederversammlung FRAUENZENTRALE Aargau

Am Mittwoch, 25. Mai 2016, führten wir unsere Mitgliederversammlung im Familienzentrum Karussell in Baden durch. Vor dem geschäftlichen Teil führte uns Kathie Wiederkehr, Betriebsleiterin, durch das Familienzentrum. Die Kreativität und das Engagement waren richtig spürbar und es war toll Einblick in den Betrieb zu erhalten.

Änderungen im Vorstand der FRAUENZENTRALE Aargau

Trix Beck nimmt Abschied (Links) und neu dazu stossen Bettina Schaefer (Mitte) und Carmen Sidler. Herzlichen Dank an Trix Beck für die langjährige Unterstützung. Und wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit mit den beiden neuen Vorstandfrauen.

 


Sondermarke für Dr. med. Marie Heim-Vögtlin (1845-1916) - Die erste Schweizer Ärztin

Dr. med. Marie Heim-Vögtlin war die erste Schweizer Ärztin - Berufsfrau, Mutter und Vorkämpferin für Frauenrechte und sozialen Ausgleich. Ihr zu Ehren erscheint Anfangs März auf Initiative der "mws medical women switzerland" eine Sondermarke à CHF 1.00.

 

1845 wurde in Bözen ein wissbegieriges Mädchen geboren, das gegen viele Widerstände die herrschenden Konventionen sprengen sollte: Marie Vögtlin.

 

Als erste Schweizerin studierte sie in Zürich Medizin und bildete sich als erste Frau Europas zur Fachärztin für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten weiter. 1874 erhielt sie den Doktortitel der Universität Zürich und eröffnete im gleichen Jahr als erste Ärztin in Zürich eine eigene Praxis.

 

Marie Heim-Vögtlin zeichnete sich durch aussergewöhnliche Schaffenskraft aus. Sie setzte sich als Mutter und Berufsfrau unermüdlich für die Verbesserung der Situation der Bevölkerung und für das Frauenstimmrecht ein. Sie war Mitbegründerin der Schweizerischen Pflegerinnenschule mit Frauenspital in Zürich, dem ersten Spital in der Schweiz, das von Frauen geleitet wurde. Schliesslich gab sie auch Impulse für die Vernetzung der Ärztinnen untereinander, was nach ihrem Tod nachwirkte und insbesondere zur Gründung des heute noch aktiven Verbandes der Schweizer Ärztinnen «mws – medical women switzerland» führte.“

Link für nähere Infos und Bestellmöglichkeit

Lohngleichheit jetzt

Die FRAUENZENTRALE Aargau engagiert sich zusammen mit AllianceF (Bund Schweizerischer Frauenorganisationen) für die Lohngleichheit.
Weshalb tun wir das? Weil der statistisch nicht erklärbare Teil der Ungleichheit immer noch 7,8% beträgt; das sind pro Jahr 7,7 Milliarden Franken. Geld, das die Frauen nicht generieren, aber sehr wohl leisten. 7,7 Milliarden Franken, die in der Haushaltskasse und in den Sozialversicherungen fehlen. Lohnungleichheit prägt auch Lebensläufe, wenn junge Frauen bereits mit 8% weniger Lohn in den Arbeitsprozess einsteigen. Lohngleichheit ist auch deshalb wichtig, weil der Verdienst die Höhe der Altersrente beeinflusst. Es geht uns nicht darum, Frauen gegen Männer auszuspielen, sondern um die wirtschaftliche Selbständigkeit im Erwerbsleben, im Alter und um Unabhängigkeit vom Staat. Darum brauchen wir mehr Transparenz in Lohnfragen, Sensibilisierungsarbeit und griffige Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit. Beide Co-Präsidentinnen von allianceF setzen sich mit hoher Priorität in den parlamentarischen Kommissionen dafür ein.
www.alliancef.ch

 

 

Nach oben