Bundesratswahl vom 5. Dezember 2018

Wir fordern die CVP / PDC / PPP und FDP Fraktion auf, je ein reines Frauenticket für die Bundesratswahlen vom 5. Dezember 2018 zu präsentieren. In der Logik der Konkordanz, die wir so hoch schätzen, ist eine angemessene Vertretung der Geschlechter ebenso unbestritten wie die angemessene Vertretung der Landesgegenden und Sprachregionen.

Es stehen genügend kompetente Kandidatinnen zur Verfügung, die alle erforderlichen Kriterien erfüllen.

Weitere Informationen

Bundesgerichtsentscheid zu Richtlinien Betreuung

Bei der Trennung eines Paares mit Kindern muss der hauptbetreuende Elternteil nach der Einschulung des jüngsten Kindes zu 50% arbeiten gehen. Diese Richtlinie hat das Bundesgericht aufgestellt. Sie gilt auch für die Unterhaltsberechnung von geschiedenen Eltern.

Das Bundesgericht gibt mit dem am Freitag publizierten Urteil seine 10/16-Regel auf, die bei Geschiedenen angewendet wurde. Gemäss dieser Regel musste der bisher hauptbetreuende Elternteil, dem die Kinder nach der Scheidung in Obhut gegeben wurden, ab dem 10. Lebensjahr des jüngsten Kindes ein Arbeitspensum von 50% aufnehmen und eine Vollzeitstelle ab dessen 16. Lebensjahr. Mehr...

Altersreform

alliance F fordert Bundesrat und Parlament auf, die Benachteiligungen der Frauen im Erwerbsleben und der Altersvorsorge im Rahmen der Reformvorlage zu beheben.

 

Die politischen Parteien und zahlreiche Verbände – insgesamt rund 60 Männer und gerade mal 5 Frauen - waren am 27. Oktober an den runden Tisch von Bundesrat Alain Berset eingeladen, um die Reformschritte für die Neuauflage der gescheiterten Altersreform 2020 zu besprechen. Die erste Nachauswertung der Abstimmung hat ergeben, dass Frauen die Vorlage überdurchschnittlich häufig abgelehnt haben. Umso wichtiger ist es darum, dass die berechtigten Anliegen und Bedenken der Frauen und ihrer Organisationen bei einer neuen Reformvorlage besser berücksichtigt werden. Frauen sind im Alter häufig finanziell schlecht gestellt. Dies nicht selber verschuldet, sondern aufgrund von Konstruktionsfehlern im System, einer nicht mehr zeitgemässen Förderung des Ehegattenmodells sowie diskriminierender Lohnunterschiede während des Erwerbslebens, die sich nochmals in tieferen Renten niederschlagen.

Unsere Forderungen

1. Linearer Koordinationsabzug oder Abschaffung des Koordinationsabzugs
Der fixe Koordinationsabzug ist ein Konstruktionsfehler im Vorsorgesystem. Er benachteiligt Erwerbstätige mit kleinen Einkommen, Teilzeitbeschäftige und alle Paare, die sich Erwerbs- und Familienarbeit aufteilen. Sie erhalten kaum Arbeitgeberbeiträge für die Altersvorsorge. Frauen sind davon überdurchschnittlich häufig, und in Kombination von Teilzeit und tieferen Löhnen umso heftiger betroffen. Der Koordinationsabzug muss darum fair ausgestaltet oder abgeschafft werden.

2. Verabschiedung der Vorlage zur Lohngleichheit

Frauen verdienen bereits beim Berufseinstieg unerklärbare 7% weniger als ihre Kollegen mit identischen Ausbildungen, Kenntnissen; und das in denselben Berufen und Tätigkeiten. Wir erwarten vom Parlament die Verabschiedung der Vorlage zur Lohngleichheit (Revision des Gleichstellungsgesetzes) und die Umsetzung des verfassungsmässigen Anspruchs von gleichem Lohn für gleiche Arbeit.

3. Aufwertung der Frauenrenten

Im Rahmen einer Neuauflage der Altersreform sollen die aufgrund der Lohndiskriminierung und der Fehlkonstruktion des Koordinationsabzugs in der 2. Säule tieferen Renten der Frauen um einen Faktor aufgewertet werden, der die Benachteiligung finanziell korrigiert, so dass auch Frauen im Alter ihre verdienten Renten erhalten.

4. Splitting der BVG-Beiträge und IV-/Altersleistungen von Ehepartnern

Es ist nicht ersichtlich, weshalb die Pensionskassenbeiträge bei Ehepartnern immer noch als „private Vorsorgegelder“ gelten und nicht beiden je hälftig auf ein Konto gutgeschrieben werden, so wie das auch in der AHV gehandhabt wird. Das heutige System benachteiligt den/die Ehepartner/-in, die weniger Erwerbslohn bezieht und mehr Familienarbeit leistet: z.B. bei einer Invalidität vor der Pensionierung; und auch im Alter, wenn sie/er länger lebt. In der nach wie vor vorherrschenden Arbeitsteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit sind es zu 90% die Frauen, welche benachteiligt werden. Das widerspricht der Gleichstellung von Frau und Mann in der Ehe.

Medienmitteilung der Eidg. Kommission für Frauenfragen vom 8. März 2018

Medienmitteilung vom 8. März 2018

Mehr Frauen in die Politik: EKF fordert volles Engagement für halbe-halbe

Bern, 8. März 2018. Am Internationalen Tag der Frau lanciert die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF den Videospot «halbe-halbe». Sie will damit mehr Frauen für politische Ämter motivieren – und die Parteien auffordern, die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.  

«Engagiert euch!»  

Im Spot sprechen aktive Politikerinnen aus sieben Parteien und allen Landesteilen über ihre Arbeit und motivieren Frauen, sich politisch zu engagieren und die Schweiz mitzugestalten. Bundesrätin Doris Leuthard ruft auf zum Mitmachen: «Engagiert euch! Jetzt! Mit uns!» Nationalrätinnen, Kantons- und Kommunalpolitikerinnen machen deutlich, wie und warum sie ihr Potenzial mit Kompetenz, Leidenschaft und Hartnäckigkeit in die Politik einbringen. Der dreisprachige Spot (de, fr, it) richtet sich an ein breites Publikum. Bilder von Karate bis Kinderschaukel stehen für das weite Spektrum politischer Arbeit. Neben zukünftigen Politikerinnen, Parteien und politisch Interessierten sind auch Frauenorganisationen und Schulen eingeladen, das Kurzvideo als Diskussionsanstoss einzusetzen.

Das Ziel ist halbe-halbe

Bei den letzten Nationalratswahlen im Herbst 2015 wurden 32 Prozent Frauen in den Nationalrat gewählt. Das ist der höchste Anteil, seit die Schweizerinnen 1971 die politischen Rechte erlangten. Doch nach wie vor besetzen die Männer im Parlament mehr als zwei Drittel aller Sitze. Im Ständerat ist der Frauenanteil seit 2003 rückläufig und beträgt gerade noch 15 Prozent (vgl. Grafik 1 im Anhang). Auf kantonaler Ebene sind die Zahlen bis auf wenige Ausnahmen ähnlich oder tiefer. Die politische Parität – oder eben «halbe-halbe» – bleibt zentrales Ziel.

Es braucht mehr Kandidatinnen

Die Anzahl der gewählten Nationalrätinnen hat kontinuierlich zugenommen, mit einem leichten Rückgang 2011. Eine auffällige Stagnation ist jedoch bei den Kandidaturen zu verzeichnen: Seit 1995 verharrt der Anteil der kandidierenden Frauen bei rund 35 Prozent (mit einem Einbruch 2011). Der Schluss liegt nahe, dass in Zukunft der Anteil der Kandidatinnen wachsen muss, wenn bei den Parlamentswahlen das Ziel «halbe-halbe» erreicht werden soll. 2/3  

Der Spot der EKF setzt hier an und will möglichst viele aktive Frauen und Verantwortliche in Parteien und politischen Ämtern motivieren, sich mit voller Kraft für «halbe-halbe» einzusetzen. Dies betrifft in erster Linie die bürgerlichen Parteien. Bei ihnen lag der Anteil der kandidierenden Frauen bei den letzten Nationalratswahlen zwischen 19 Prozent (SVP) und 34 Prozent (CVP). Dagegen erreichten die Grünen mit 50.6 Prozent Kandidatinnen Parität und die SP mit 47 Prozent einen hohen Wert. (Vgl. Grafik 2 im Anhang)

Auch die Parteien sind gefordert

Damit Frauen ihr politisches Talent entfalten können, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen, nicht zuletzt in den Parteien. Im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen 2019 kontaktiert die EKF deshalb in den kommenden Monaten auch nationale und kantonale Parteien, um sie für Geschlechterparität und entsprechende Massnahmen zu sensibilisieren. Dazu gehören eine klar definierte Zielsetzung der Parteispitze sowie personeller und finanzieller Support und aussichtsreiche Listenplätze für interessierte Frauen. Ebenso braucht es gezielte Kommunikationmassnahmen, um Kandidatinnen innerhalb der Partei und in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Die EKF fordert die Parteien auf, bei den anstehenden Vorbereitungen für die eidgenössischen Wahlen 2019 geeignete Massnahmen zu treffen und umzusetzen.

Dokumente, verfügbar auf www.frauenkommission.ch

Videospot, dreisprachig, ca. 1:50 min halbe-halbe – Mehr Frauen in die Politik / moitié-moitié – Plus de femmes en politique / metà-metà – Più donne in politica

 

Wahlanalyse 2015 von Werner Seitz: Die Frauen bei den eidgenössischen Wahlen 2015: Der Schwung ist weg. Mit einem Exkurs zu den Frauen bei den Wahlen in die kantonalen Parlamente und Regierungen 2012/2015. Bern: Juni 2016, 14 S.

Auskunft:

Yvonne Schärli, Präsidentin EKF, 079 371 85 94, yvonne.schaerli(*at*)bluewin.ch

Simone Curau-Aepli, Vizepräsidentin EKF, Leitung AG Politik, Tel. 076 430 37 69

simone.curau(*at*)frauenbund.ch

Pierre-André Wagner, vice-président CFQF, Tél. 079 440 25 19

pierre-andre.wagner(*at*)sbk-asi.ch

Nadia Schuwey, Sekretariat EKF, Tel. 058 462 92 75

nadia.schuwey(*at*)ebg.admin.ch

 

Weitere Informationen zum Video-Spot  

Auftraggeberin: Eidg. Kommission für Frauenfragen EKF

Produktion: MANOAZ Filmproduktion GmbH, Steinach

Gedreht im November 2017 im Bundeshaus, Bern. Aktive Politikerinnen sprechen über ihre Arbeit und motivieren Frauen, sich politisch zu engagieren:

Isabelle Chevalley, VD, Conseillèe nationale, PVL

Jacqueline de Quattro, VD, Conseillèe d'Etat, PLR

Nadia Ghisolfi, TI, Deputata al Gran Consiglio, PPD

Diana Gutjahr, TG, Nationalräin, SVP

Sandra Hess, BE, Stadtpräsidentin von Nidau, FDP

Barbara Janom-Steiner, GR, Regierungsrätin, BDP

Doris Leuthard, Bundesräin / Conseillèe fééale / Consigliera federale

Lisa Mazzone, GE, Conseillèe nationale, PES

Flavia Wasserfallen, BE, Co-Generalsekretärin SP Schweiz, SP

Medienmitteilung von AllianceF vom 28. Februar 2018

 

Medienmitteilung, 28. Februar 2018

Lohngleichheit mit Bubenstreich auf Sankt Nimmerleinstag verschoben

Mit einem durchsichtigen Verzögerungsmanöver hat der Ständerat heute Vormittag die Revision des Gleichstellungsgesetzes an die Kommission zurückgewiesen. Es ist beschämend, dass der Ständerat auch 37 Jahre nach Einführung des Verfassungsgrundsatzes zur Lohngleichheit jegliche Entscheide für Massnahmen verweigert. 

Mit einem Bubenstreich wurde die Revision des Gleichstellungsgesetzes aufgeschoben, indem ein in letzter Minute eingebrachter Rückweisungsantrag von Konrad Graber CVP (LU) die Unterstützung der SVP, FDP und der CVP-Männer fand.
 
Die Kommission solle noch einmal alternative Massnahmen finden. Das ist ein mehr als durchsichtiges Verzögerungsmanöver und nichts anderes als eine billige Ausrede. Schliesslich wurde in den letzten Jahren analysiert und Alternativen geprüft, was erst zum wirkungsvollen und unbürokratischen Ansatz der heutigen Vorlage geführt hat. Zudem wäre über Jahre Zeit gewesen, alternative Vorschläge zu suchen und einzubringen, darauf wurde vornehm verzichtet. Ständerätin Anita Fetz, SP (BL) sprach in dieser Hinsicht richtigerweise von „üblen Machenschaften, getarnt als väterliche Belehrungen“.
 
Die Freiwilligkeit ist nach 37 Jahren abgelaufen. Wir fordern den Ständerat auf, den Worten auch Taten folgen zu lassen und der Prokrastination endlich ein Ende zu setzen. Wir erwarten in der nächsten Session die Vorschläge für ein gutes und griffiges Gesetz.

Rund 50 Frauen von Wirtschaftsverbänden, Frauenzentralen und Frauenorganisationen haben heute die Diskussion im Bundeshaus mitverfolgt. Die Mitglieder von alliance F tolerieren diese Verzögerungstaktik nicht und werden den Druck erhöhen.

Kontakte
 Maya Graf
  Co-Präsidentin alliance F und Nationalrätin Grüne, 079 778 85 71
 Kathrin Bertschy
  Co-Präsidentin alliance F und Nationalrätin Grünliberale, 078 667 68 85

 
 

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Studie der Eidg. Kommission für Frauenfragen, EKF und der SRG

Fachzeitschrift Frauenfragen 2016

Medien – Geschlechterbilder – Politik

Geschlechterbilder in den Medien

Geschlechterverhältnisse in der Politik...

... und auf den Redaktionen

Der Hauptbefund der Analyse lautet: Kandidatinnen in allen Sprachregionen sind in Textbeiträgen, Audio- und Videobeiträgen sowie auf Bildern im Vergleich zu den Wahllisten unterrepräsentiert. Bei den Kandidierenden, die in den Medien vorkommen, finden sich jedoch fast keine geschlechtsspezifischen Darstellungsmuster.

Studie


Frauen wählen Frauen

Die Frauenzentrale Aargau unterstützt die Kandidatur von Ruth Humbel als Ständerätin nach unserem Motto FRAUEN WÄHLEN FRAUEN

 

Bericht über den Informationsanlass

mit Ständerätin Pascale Bruderer und Nationalrätin Ruth Humbel

Thema: Wie weiter mit der AHV?

FRAUEN HELFEN DIE AHV SICHERN

Die Frauenzentrale Aargau lud die beiden Sozialversicherungsspezialistinnen Ständerätin Pascale Bruderer und Nationalrätin Ruth Humbel zu einem Podiumsgespräch ein. Die im Ständerat bereits beratene AHV-Revision war das zentrale Thema.

Pascale Bruderer wies darauf hin, dass nur eine ausgewogene Vorlage die Zustimmung von Parlament und Volk erhalten werde. Vom vorliegenden Vorschlag könnten alle Generationen profitieren. Einerseits durch die künftige finanzielle Sicherung der AHV und andererseits durch eine geplante AHV Erhöhung. Das Rentenalter soll flexibilisiert werden, das Referenzalter wird für Männer und Frauen bei 65 Jahren festgelegt. Ruth Humbel betont, dass es ohne Erhöhung des Rentenalters für Frauen nicht möglich sei, die AHV Finanzierung zu sichern. Die befristeten 0.3% Mehrwertsteuerprozente, die noch bis 2017 in die IV fliessen, sollen anschliessend der AHV zukommen. Auf diese Art kann auf neue Lohnabzüge verzichtet werden und unser wichtigstes Sozialwerk wird auf gesunde finanzielle Füsse gestellt. Beide Referentinnen betonten die Wichtigkeit der nächsten AHV-Revision und erwünschten sich eine breite Zustimmung.

Wittnau, 18.11.2015  

Gertrud Häseli, Rotelhof, 5064 Wittnau   062 871 36 02

Präsidentin Lenzburger Tagung Frauenzentrale Aargau, Grossrätin Grüne


 

Wahlen im Kanton Aargau

Für den offenen Sitz im Regierungsrat stellt sich das Einezlmitglied der Frauenzentrale Aargau zur Wahl

- Maya Bally Frehner, Hendschiken, BDP

Folgende Einzelmitglieder der Frauenzentrale Aargau haben die Wahl in den Grossen Rat geschafft. Wir danken allen für ihr Engagement und gratulieren zum Erfolg.

- Maya Bally Frehner, Hendschiken, BDP
- Colette Basler, Zeihen, SP
- Marianne Binder-Keller, Baden, CVP
- Simona Brizzi, Ennetbaden, SP
- Elisabeth Burgener Brogli, Gipf-Oberfrick, SP
- Therese Dietiker, Aarau, EVP
- Antoinette Eckert, Wettingen, FDP
- Gertrud Häseli, Wittnau, Grüne
- Irène Kälin, Lenzburg, Grüne
- Monika Küng, Wohlen, Grüne
- Barbara Portmann-Müller, Lenzburg, glp
- Claudia Rohrer, Rheinfelden, SP
- Edith Saner, Birmenstorf, CVP
-
Lea Schmidmeister, Wettingen, SP
- Kathrin Scholl-Debrunner, Lenzburg, SP
- Renata Siegrist-Bachmann, Zofingen, glp
- Martina Sigg, Schinznach, FDP
- Sabine Sutter-Suter, Lenzburg, CVP

Das neue Parlament besteht neu aus 51 Frauen und 89 Männer. Das sind 7 Frauen mehr als bisher. Dies freut uns ganz besonders.


Mitgliederversammlung, 23. Mai 2017

Am Dienstag, 23. Mai 2017 führten wir unsere Mitgliederversammlung bei uns im Haus der Frauenzentrale Aargau durch. Vor dem offiziellen Teil ging es mit dem Motto "Über Frauen – nicht nur für Frauen" auf einen interssanten Stadtrundgang durch Aarau.

Doris Lüscher tritt als Vorstandmitglied der Frauenzentrale Aargau zurück. Wir danken Ihr für die geleistete Arbeit und wertvolle Zusammenarbeit. Begrüssen drüfen wir Madlon Lindenmann, Turgi. Sie wird uns neu tatkräftig im Vorstand unterstützen.

Fachkräfte-Sondergipfel ohne Frauen!

Alliance f bedauert fehlenden Einbezug der Frauenverbände.

Link zur Pressemitteilung


Broschüre "Finanzielle Probleme - wohin wende ich mich?"

Infos für Frauen und Männer im Kanton Aargau 

Download als PDF-Datei 

Die Broschüre "Finanzielle Probleme - wohin wende ich mich?" erscheint bereits in der fünften Auflage. Die 60 Seiten beleuchten Themen rund ums Geld und führen die Beratungsstellen im Kanton Aargau auf.

1993 war die Broschüre erstmals erschienen und seither über 25'000 Mal versendet worden. Aufgrund der anhaltend grossen Nachfrage haben wir uns entschieden, die Broschüre zu aktualisieren. Neu enthält die Broschüre nicht nur Angebote für Frauen sondern auch für Männer und ganz allgemein für Familien. Gerne wird die Broschüre zudem auch von Fachstellen als Nachschlagewerk und Verzeichnis verwendet.

Weitere Exemplare können per Mail oder Telefon bei der Frauenzentrale Aargau bestellt werden oder unter folgendem Link. Die Broschüre ist gratis. Die Frauenzentrale Aargau stellt lediglich die Porto- und Versandkosten in Rechnung. Zudem kann die Broschüre auch auf allen Webseiten der projektbeteiligten Organisationen als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Herausgebende

  • CARITAS Aargau
  • Frauenberatungsstelle Aargau der Aarg. Evang. Frauenhilfe
  • FRAUENZENTRALE Aargau
  • Schuldenberatung Aargau–Solothurn
  • Sexuelle Gesundheit Aargau

Nationalrat verweigert Umsetzung des Verfassungsartikel zu Lohngleichheit

Eine Mehrheit des Nationalrats hat am 26. April 2016 sowohl die Revision des Gleichstellungsgesetzes - welches unternehmensinterne Lohnanalysen für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden vorsieht – wie auch die Revision des Obligationenrechts, welches Zielvereinbarungen für Geschlechteranteile in Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsgremien vorsieht, ersatzlos aus der Legislaturplanung gestrichen. Was für ein unglaubliches Verhalten.

Vor einem Jahr demonstrierten über 10‘000 Frauen und Männer für die Lohngleichheit in Bern. Nun soll schon nur die Diskussion über eine mögliche Lösung für die vorhandene Lohnungleichheit verweigert werden.

Lesen Sie die Medienmitteilung von alliancef


Mitgliederversammlung FRAUENZENTRALE Aargau

Am Mittwoch, 25. Mai 2016, führten wir unsere Mitgliederversammlung im Familienzentrum Karussell in Baden durch. Vor dem geschäftlichen Teil führte uns Kathie Wiederkehr, Betriebsleiterin, durch das Familienzentrum. Die Kreativität und das Engagement waren richtig spürbar und es war toll Einblick in den Betrieb zu erhalten.

Änderungen im Vorstand der FRAUENZENTRALE Aargau

Trix Beck nimmt Abschied (Links) und neu dazu stossen Bettina Schaefer (Mitte) und Carmen Sidler. Herzlichen Dank an Trix Beck für die langjährige Unterstützung. Und wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit mit den beiden neuen Vorstandfrauen.

 


Sondermarke für Dr. med. Marie Heim-Vögtlin (1845-1916) - Die erste Schweizer Ärztin

Dr. med. Marie Heim-Vögtlin war die erste Schweizer Ärztin - Berufsfrau, Mutter und Vorkämpferin für Frauenrechte und sozialen Ausgleich. Ihr zu Ehren erscheint Anfangs März auf Initiative der "mws medical women switzerland" eine Sondermarke à CHF 1.00.

 

1845 wurde in Bözen ein wissbegieriges Mädchen geboren, das gegen viele Widerstände die herrschenden Konventionen sprengen sollte: Marie Vögtlin.

 

Als erste Schweizerin studierte sie in Zürich Medizin und bildete sich als erste Frau Europas zur Fachärztin für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten weiter. 1874 erhielt sie den Doktortitel der Universität Zürich und eröffnete im gleichen Jahr als erste Ärztin in Zürich eine eigene Praxis.

 

Marie Heim-Vögtlin zeichnete sich durch aussergewöhnliche Schaffenskraft aus. Sie setzte sich als Mutter und Berufsfrau unermüdlich für die Verbesserung der Situation der Bevölkerung und für das Frauenstimmrecht ein. Sie war Mitbegründerin der Schweizerischen Pflegerinnenschule mit Frauenspital in Zürich, dem ersten Spital in der Schweiz, das von Frauen geleitet wurde. Schliesslich gab sie auch Impulse für die Vernetzung der Ärztinnen untereinander, was nach ihrem Tod nachwirkte und insbesondere zur Gründung des heute noch aktiven Verbandes der Schweizer Ärztinnen «mws – medical women switzerland» führte.“

Link für nähere Infos und Bestellmöglichkeit

Lohngleichheit jetzt

Die FRAUENZENTRALE Aargau engagiert sich zusammen mit AllianceF (Bund Schweizerischer Frauenorganisationen) für die Lohngleichheit.
Weshalb tun wir das? Weil der statistisch nicht erklärbare Teil der Ungleichheit immer noch 7,8% beträgt; das sind pro Jahr 7,7 Milliarden Franken. Geld, das die Frauen nicht generieren, aber sehr wohl leisten. 7,7 Milliarden Franken, die in der Haushaltskasse und in den Sozialversicherungen fehlen. Lohnungleichheit prägt auch Lebensläufe, wenn junge Frauen bereits mit 8% weniger Lohn in den Arbeitsprozess einsteigen. Lohngleichheit ist auch deshalb wichtig, weil der Verdienst die Höhe der Altersrente beeinflusst. Es geht uns nicht darum, Frauen gegen Männer auszuspielen, sondern um die wirtschaftliche Selbständigkeit im Erwerbsleben, im Alter und um Unabhängigkeit vom Staat. Darum brauchen wir mehr Transparenz in Lohnfragen, Sensibilisierungsarbeit und griffige Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit. Beide Co-Präsidentinnen von allianceF setzen sich mit hoher Priorität in den parlamentarischen Kommissionen dafür ein.
www.alliancef.ch

 

 

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